Schwizer Mundart Gschichte


Usem Läbe vomne Lingeboum

I gniesses z Läbe, so alleini uf mim Hügeli. D Sunne schiint liebevou uf mi abe und erneueret aues. I bi eifach und das isch ou scho mi ganz Sinn. D Eifachheit isch es Instrumänt, wo viu Mönsche nid gärn spiele. Aues isch technisiert, kompliziert, durchdacht, strukturiert und perfekt igförmlet. Dür diä stränge Strukture vo usse cha d Seu vom Mönsch nümm i ihrem fiingliedrige Goud inne si. Sie verlüürt d Abindig as ursprüngliche Wäse. Äs erstuunt mi nüt, dass dir euch usbrönnet. Da schrisse meh Chräft a euch, aus dir chöit wandle.

Ä gsunge Ustusch zwüsche näh u gäh isch wichtig. S Läbe isch öppis Heiligs und unändlich Koschtbars. D Frag isch nur, wiä dir mit dere Koschtbarkeit weit umga. Wo und wenn ä Teil vo euch Mönsche d Wärtigkeit verlore het, weiss i nid, das isch no vor mire Zyt gsi. Gloub mir, das System, wo mir aui drinne Läbe, isch usklüeglet gnue und dr Läbesruum, wo mir hiä uf dere Ärde dörfe bruche isch da für aui. Das hiä isch s Paradies und d Natur dr Geischt vor Schöpfig. Äs git Mönsche, wo das begriffe hei und ihri Natur läbe und wärtschetze. 

Vo mim Plätzli us, luegen i aube uf d Dörfli abe und due mi fescht dran erfreue, wiä flissig dir Mönsche sit. Äs git keis Gschöpf, wo mit so viune Fähigkeite und Möglichkeite usgstattet isch, wie dir. Dir chöit plane, öppis erschaffe, euch entwickle und neu erfinge. Dir sit d Krönig vo dr Schöpfig. Vieles isch i eune Häng. Dir träget ä grossi Verantwortig! Lueget nid zue, wiä euch diä entzoge wird. Kei Mönsch het s Rächt ä angere z ungerdrücke. Dir aui sit glichberächtigti Wäse mit ämene einzigartige Schöpfigspotenziau. Lueget zu euem Paradies!

I weiss, dass mänge vo euch ä gueti Gsinnig het und liebevou mit em grosse Ganze umgeit. Ig weiss o, dass viu Ohnmacht da isch u nid mänge würklich ä Ahnig het, wiä mä dä Verlouf vor Ärde chönnti wandle. Uf eine, wos guet meint, chöme mittlerwile siebe, wo ke Ahnig me hei, wär sie würklich si. Sie si bling dür angerne Sache, aus dr Schönheit vo dr Natur u dr Chraft vor Ärde. Ihri Wärte gö verlore ire grosse graue Masse. S Mönschsibewusstsi trüebt sich dert u d Sinne wärde stumpf, d Seu härtet sich ab und inneri Chäuti entsteiht.

Da isch kes Gspüri me fürs Mitenang. Jedem steit ä warmi Umarmig zue, jedem äs härzlichs Lache u aune äs guets Deheime. Dr Mönsch het näb sine Fähigkeite, über sich use zwachse ou no äs ganz wärtvous Instrumänt mit is Läbe gno, d Dankbarkeit.

Grosser Lindenbaum im Sommer. Blauer Himmel. Aus der Serie, Schweizerdeutsche Mundart Geschichten: Usem Läbe vomne Lingeboum.
Linde, Pixabay

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